Lungenszintigraphie

Zeitaufwand und Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung für diese Untersuchung ist nicht erforderlich.
Untersuchungsdauer ca. 1-2 Stunden

Strahlenexposition

Die Strahlenexposition beträgt für die

  • Ventilationsuntersuchung ca. 0.02 -0.1 mSv

  • Perfusionsuntersung ca. 1.3 mSv

Die natürliche Strahlenexposition in Deutschland beträgt ca. 2 mSv pro Jahr.

Ablauf der Untersuchung

  • Inhalation eines schwach radioaktiven Nebels

  • Aufnahme vor einer Gamma-Kamera (Dauer ca. 45 Minuten)

  • Injektion einer schwach radioaktive Substanz in die Armvene

  • Aufnahme vor einer Gamma-Kamera (Dauer ca. 45 Minuten)

Ziele der Untersuchung

  • Nachweis oder Ausschluß einer Lungenembolie.

Lungenembolien entstehen durch Verlegung eines Lungengefäßes mit einem Gerinnsel. Dieses Gerinnsel stammt häufig aus einer Beinvenenthrombose, aus der sich ein Teil gelöst hat.

Um zu überprüfen, ob die Belüftung der Lunge eingeschränkt ist, muß ein schwach radioaktiver Nebel inhaliert werden. Hiernach erfolgt eine Aufnahme vor der Gamma-Kamera, die ca. 45 Minuten dauert.

Um nachzuweisen, ob Teile der Lunge durch den Verschluß eines oder mehrerer Gefäße nicht mehr durchblutet sind, wird eine schwach radioaktive Substanz in die Armvene injiziert. Anschließend erfolgt eine Aufnahme vor einer Gamma-Kamera. Dies dauert in der Regel ebenfalls ca. 45 Minuten.

Lungendurchblutungsszintigraphie Normalbefund

Pathologischer Befund

SPECT Aufnahme: kleinere Embolien lassen sich häufig nur in der überlagerungsfreien Aufnahme nachweisen