Praxis für Nuklearmedizin

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Calcitonin

Calcitonin wird von den C-Zellen der Schilddrüse in das Blut abgegeben.

Ein niedriger Calcitoninspiegel (< 10 pg/ml ) schließt ein C-Zell (medulläres )Carcinom der Schilddrüse mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Ein erhöhter Calcitoninspiegel erfordert eine weitere Abklärung. Neben dem seltenen C-Zell (medullären ) Ca kommen differentialdiagnostisch weitere Ursachen für einen erhöhten Calcitoninspiegel in Betracht.


Andere Ursachen, die zu einer Erhöhung Calcitoninwertes führen können sind z.B.:

  • C-Zell Hyperplasie

  • Medikamente,

  • Niereninsuffizienz,

  • Alkoholismus,

  • Karzinoide,

  • Autoimmunthyreoiditis,

  • Hypercalcämie,

  • Paraneoplastisches Syndrom

  • und weitere


Neben dem Ausschluss der Differentialdiagnosen, die zu einem erhöhten Calcitoninspiegel führen können, ist u. U. eine weitere Abklärung z. B. mit Hilfe eines Pentagastintestes erforderlich.


Indikationen zur Bestimmung des Calcitonins sind somit


  • Der Verdacht auf ein medulläres Schilddrüsencarcinom,

  • Nachsorge und Verlaufskontrolle bei Patienten mit medullärem Schilddrüsencarcinom..

  • Vor einer geplanten Schilddrüsenoperation kann die Bestimmung sinnvoll sein

  • ebenso wird eine Screeninguntersuchung bei suspekten Schilddrüsenknoten empfohlen.




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